Mutter und Töchter

oder:  warum in die Ferne schweifen :-)

Gestern war das optimale Timeing: Sarah hatte frei und kam extra gefahren, Jana hatte frei und ich hatte auch frei. Ein Tag in Trier, nur auf Braut-Mutter und Trauzeuginnen(Schwester)-Kleider-Suche.

Wir dachten:  gutes Schuhwerk, gute Laune und gut zu Fuß, in Trier sind ettliche Geschäfte, also los.

Auf unserem Einkaufszettel stand: Kleider, passende Schuhe dazu, eine kleine Handtasche, die passenden Schmuckstücke (habe einen Super-Gutschein in meinem absoluten Lieblings-Schmuckgeschäft, der nur auf das Einlösen wartet)

1. Laden:   Nix für die Trauzeugin-Schwester. Für Brautmutter:  Kleid war klasse, aber in Knallrot wollte ich
nicht gehen (is ja so gar nicht meine Farbe)

2. Laden: wow :-D das Traumkleid für Sarah. Sie sieht umwerfend aus, total hübsch, wow… meine Tochter.
DAS Kleid gehört uns. Für mich gab es nicht wirklich was :-(

3. Laden: “wir führen keine langen Kleider”

4. Laden: ganze 4 lange Kleider im Sortiment: 2 in rot und 2 in schwarz, alle 4 in Größe 36. Passt nicht ganz ;-)

5. Laden: das grün ist mal was anderes, schick. Aber der Schnitt von dem Kleid - geht gar nicht.

6. Laden: “wir führen keine langen Kleider”

dann eben nicht, und wir dachten: Trier ist DIE Einkaufsstadt überhaupt

keine Schuhe, kein Kleid für die Mutter, aber Schmuck für die Braut fürs Standesamt und Sarahs Kleid, das war unsere ganze Ausbeute. (ach ja, und ein Eis zum Abschluss; für die Brautmutter ein Maxi)

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Jetzt sind es nur noch 48 Tage und ich habe noch nix zum Anziehen, also habe ich abends das Internet nach langen Kleidern abgesucht - nix, was mich wirklich umhaut.

HEUTE vormittag bin ich dann mit meinen Mädels auf zu 2. Anlauf: nach Bitburg (direkt vor der Haustüre), in das Geschäft, in dem Janas Brautkleid schon reserviert hängt, in dem Patrick seinen Anzug gekauft hat, in dem die Eheringe gekauft wurden, wo wir heute 4 Stuhlhussen reserviert haben, wo wir eine super nette Beratung haben, DORT habe ich MEIN Kleid gefunden. Und es ist wow :-)  und ich brauche nicht ohne zu gehen, und ich fühle mich sowas von wohl darin, einfach perfekt!

Jetzt gehts dann nur noch Schuhe kaufen :-)

RitaN

Mutter und Sohn

Wenn am Feiertag ziemlich früh am Morgen der Wecker klingelt, dann muss schon was besonderes los sein. Kann man so sagen, denn

Mutter und Sohn haben “Stalldienst”.  Oft kommt es nicht vor, aber gestern war so ein Tag, an dem ich mit Sebastian zusammen die Kühe gemolken habe, den Melkstand geputzt habe und anschließend mit ihm ein vorzügliches Frühstück genossen habe.

“Mama, das machen wir jetzt öfters”, sagt Sebastian und grinst mich zufrieden an. :-)

Ich grinse zurück: “werden wir” :-)

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Sebastian ist jetzt übrigens seit 2 Tagen 20 Jahre jung. Zu diesem Anlaß packte ich die Kiste aus, in der jeweils der erste Strampler unserer 3 Kinder aufbewahrt ist. Das war ein Spaß :-) Und Sebastian stellte fest, dass in den Fuß vom Strampler, mit dem er “damals” aus dem Krankenhaus nach Hause kam, nur noch Platz für seinen dicken Zeh ist :-D

unbenannt.jpgwas 20 Jahre doch machen :-)

RitaN

1000 und 1 Gedanken

Mich gibt es noch, auch wenn mein blog die letzten Tage ziemlich verwaist war. Heute bekam ich schon eine besorgte Mail von U. lebe leichter Kollegin, Freundin und Blogleserin:  “Rita, ich hoffe es ist alles OK bei euch……”

Ja, es ist soweit alles OK, aber nicht ruhig.  Peter kam letzten Donnerstag aus dem Krankenhaus nach Hause, als ich schon fast in der Schweiz war. Denn es war wieder eine Frauenfreizeit dort.  Locker, flockig bin ich nicht dort hin gefahren, mit dem Wissen, dass daheim dein kranker Mann ist……. aber meine Familie hat mir Mut gemacht, trotzdem zu fahren.

Das Wochenende tat gut, viele Begegnungen, neue Bekanntschaften, erbauende Gespräche, mutmachende Predigten, …… es war wirklich gut.

Und wenn man/frau nach 4 Tagen erst am Sonntagabend spät abends heim kommt, deine Familie froh ist, dich wieder zu sehen (auch damit es wieder geregeltes Mittagessen gibt ;-) )
dann ist ab Montag erst mal viel Trubel und Nachholbedarf, was den Haushalt und anderes angeht.

Dann hatte ich ja meine Lebe leichter Treffen am Montag-Dienstag und am Mittwoch.

Und heute ist Donnerstag, und die Vorbereitungen laufen schon wieder an für das nächste Event am Wochenende: eine Hochzeit von Freunden in NRW, wir bleiben dann bis Sonntag.

Und dann: kommt heute eigentlich unerwartet eine Einladung an Peter: 3 Wochen Reha.
Am Dienstag bringe ich ihn hin. Er bleibt über Sebastians 20 Geburtstag, über seinen 53. Geburtstag, über die Siloernte und unsere eigenen Hochzeitsvorbereitungen.

Und mir gehen gerade 1000 und 1 Gedanken durch den Kopf, wie es wird, wenn er 3 Wochen weg ist.

….. aber sonst geht es uns gut :-)

RitaN

Freunde, Teilnehmer, und viele mehr

Zu unserer Hochzeit (1987) haben wir von unserem Chor das Lied: “ein jeder trage die Last des anderen” gewünscht.

Gerade jetzt erleben wir es, wie wertvoll Beziehungen sind. Ich freue mich über so viele mutmachende Mails, SMSe, Anrufe, Links zu Liedern, etc…..

Ob das jetzt Freunde sind, meine Teilnehmer, sooooo viele.

Und wisst ihr was? Wir spüren, dass viele für uns beten, wir fühlen uns getragen und das tut soooo gut.

Habt Dank :-)

Und das Lied läuft gerade bei mir (hat mir eine Online-Teilnehmerin gemailt, Danke U. gerade dieser Psalm hat seit einem Jahr eine ganz neue Bedeutung für mich, ich wusste gar nicht, dass er so wunderschön vertont ist) :-)

Ich bin bei dir, ein wunderschönes Lied zum Psalm 23

RitaN

persönliche Krankenschwester

Am Freitag musste ich noch ganz schön lange auf Peter warten (war erst um 17.00 wieder auf dem Zimmer, da wird man/frau doch ziemlich nervös). Die OP dauerte ziemlich lange, es war ja auch eine größere Sache (wie man uns ja mehrmals bestätigte)

Vollgepumpt mit allen möglichen Medikamenten und Schmerzmitteln ging es ihm dann am Samstag schon besser.

Wie dankbar sind wir auch, dass wir unsere persönliche Krankenschwester haben. Sarah kam  gestern gleich nach ihrem Frühdienst angefahren und hat sich vom Arzt mal alles zeigen und berichten lassen.

Und wo wir jetzt die aktuellen Röntgenbilder + Op-Bericht gesehen haben - da können wir wirklich sagen: es wird alles gut.  Gott sein Dank

Was jetzt zur weiteren Genesung fehlt ist: Geduld und Zeit und “Null” Belastung. (noch nicht einmal ein Handy halten, die Butter aufs Brot streichen, nichts anfassen und heben, NULL.  Und das wird Peter sicher am Schwersten fallen.

Und so pendel ich die nächsten Tage weiterhin zwischen Krankenhaus und zu Hause….. das ist eben so :-)

Und auf meinem Kalenderblatt von heute steht der Bibelvers: “Danket dem HERRN, denn er ist freundlich” (Psalm107,1) :-D

eingeliefert - abgeliefert - ausgeliefert?

Heute morgen 7.00 war es dann soweit:  Peter hat einen Termin.

Fast genau vor einem Jahr hat ihm eine junge Kuh während dem Melken den Oberarm durchgetreten. Er wurde bisher schon 2x daran operiert und bis heute ist der Knochen noch nicht zusammen gewachsen.

Gestern bei der Voruntersuchung für die OP heute sagte man ihm: “es wird eine größere Sache”. Heute morgen dann wieder: “es wird eine größere Sache”.  Man schildert ihm, wie und was sie alles anstellen wollen, um den Knochen zum zusammenwachsen zu bekommen. Ob Peter mit dem Arm (linker Arm ->Linkshänder) wieder so richtig arbeiten kann? Ob er einen Nagel einschlagen kann, Milcheimer tragen kann, etc…….  Bisher hat das auch schon nicht mehr so wirklich funktioniert.

Ich könnte jetzt aufgeregt auf und ab gehen, vor Nervosität Schokolade “vernichten”, ich könnte jetzt am leeren Bett sitzen und warten, bis er aus dem OP wieder zurück kommt.

Aber: ich habe mir eine Arbeit für heute vorgenommen, werde jetzt gleich erst mal einiges in Bitburg erledigen, und dann stürze ich mich ins “Entrümpeln” von einem Zimmer in unserem Haus. Warum gerade jetzt?   Weil Peter nicht da ist und mich so nicht daran hindern kann, dass ich mich von Dingen trenne, die ich lange nicht mehr gebrauche.

Heute morgen wurde Peter eingeliefert, ich habe ihn im Krankenhaus abgeliefert, aber ausgeliefert sind wir beide nicht.  Er liegt dort nicht alleine, Jesus ist auch da, er hält alles in seiner Hand. Das schenkt Ruhe und Geborgenheit.

Gestern abend bekamen wir noch eine SMS mit: Psalm 31,25: “seid getrost und unverzagt alle, die ihr des Herrn harret”

Und das Lied begleitet mich auch seit gestern:

RitaN

keine 20 mehr :-)

tja, so ist es :-)  und schlimm ist das ganz und gar nicht ;-)

Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter mir mit gefahrenen 1200 km, Schnee, Hagel, Regen, Sonnenschein, vielen netten, lieben und neuen Bekanntschaften, tollen, ermutigenden Predigten, kurzen Nächten, langem Sitzen, wunderschönem Ausblick auf die Natur und Landschaft und auch Einblicken in Gottes Wort, interessanten Gesprächen, leckerem Essen und und und.

Und das alles gepackt in 3 Tage…….. den Montag brauchte ich zum Ruhen, Runterkommen, ankommen, schlafen, natürlich auch im Haushalt noch das ein oder andere erledigen, abends das Lebe leichter Treffen.  Wie froh war ich dann, abends in mein Bett zu kommen, und einfach nur zu schlafen.

Den ganzen Tag war ich irgendwie erledigt, kennst du das?   “Früher” hat das gar nichts ausgemacht, aber heute……. nun ja.

Solange du deine Grenzen kennst und dir auch Ruhezeiten gönnst, dazu stehst ohne schlechtes Gewissen…. so lange ist es gut :-)

Und jetzt geht es wieder, ich bin wieder da :-) und bereit zu  neuen Taten.

Und wenn ich nächste Woche wieder in die Schweiz fahre, habe ich einen ganzen langen Tag mehr Zeit, nehme die Wanderschuhe mit und den Fotoapperat und werde das tun, wozu ich diesmal nicht kam :-)

RitaN

jetzt aber schnell

….. man sagt doch: erst die Arbeit, dann das Vergnügen, gell?!

Gestern den ganzen Tag Online-Coaching und andere Beschäftigungen.

Heute noch ein paar Handgriffe, was man eben so tun muss, wenn man eine Reise unternimmt.

Aber in 1 Std (um 9.00), darf ich ganz entspannt mind. 6 Std Beifahrer sein, brauch mich einfah hinsetzen und darf genießen, die Aussicht, die Gespräche und alles, brauch mich nicht zu konzentrieren, dass wir nicht falsch fahren….. hach…… ich fahre ja leidenschaftlich gerne Auto.  Aber heute freue ich mich, kutschiert zu werden :-)

Mit 3 Frauen aus unsere Gemeinde gehts wie “alle Jahre wieder” in die Schweiz zu UNSEREM Frauenwochenende.

Und wisst ihr was?  Ich freu mich auf das Wochenende.

Unter dem Motto:  “Säe, was du ernten willst” werden wir an Körper - Seele und Geist erfrischt, ermutigt und motiviert werden, genießen den Ausblick auf die wunderschönen Berge (vielleicht sind sie noch schneebedeckt), genießen die Natur, hören vielleicht schon die Kuhglocken überall läuten…… ja und dürfen uns an den gedeckten Tisch setzen: 3x am Tag :-D

Ab Montag bin ich wieder online

Und allesn Blogleserinnen, die ich heute Nachmittag Live sehe, wünsche ich eine gute, bewahrte Fahrt, ich freu mich auf euch :-)

RitaN

auf geht´s

in die 4. Runde.

Diese Woche starte ich in die 4. Lebe leichter Runde.  Freu mich auf neue Teilnehmer, neue Erfolgsgeschichten und Erlebnisse.

Wenn du  noch schnell ein paar Kilos abnehmen möchtest, damit  du eine gute Figur am Strand im Sommerurlaub machst…. dann warte nicht länger

und starte mit uns:

Lebe leichter in Bollendorf:   Sommerzeit-Kurs von 18.30 bis 19.30   (Montags)

Lebe leichter in Prüm:            Sommerzeit-Kurs von 18.30 bis 19.30    (Dienstags)

und   9.30 bis  10.30   (Mittwochs)

und wenn für dich alle 3 Termine schlecht sind, dann melde dich doch zum Online-Coaching an.

vielleicht sehen wir  uns ja, oder wir lesen von einander :-)

RitaN

Wiesenschaumkraut und Schlüsselblumen

Auf dem Weg zum Gottesdienst sind wir gestern an den Wiesen vorbei gefahren, auf denen ich früher als Kind die ersten Blumensträuße gepflückt habe. Wiesenschaumkraut für meine Mutter war immer dabei. Und Schlüsselblumen liebe ich.

Und zu meiner Freude war gestern schon beides am Blühen. Die Wiesen sahen wirklich schööööön aus.

Ach ja. Und ich weiß, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht. Und 2 auch nicht :-)

Seit dem Wochenende sind sie da, die Schwalben, und machen sich wie jedes Jahr an die Arbeit, ihre Nester in unserem Melkstand zu bauen.

Leute, es wird Sommer :-D      heute noch nicht und morgen nicht, aber sicher bald irgendwann.

Ich freu mich :-)

RitaN